TT-110-A: Endlich MKVs ordentlich gucken

Wer HD-Videos gucken will kommt entweder um eine PS3 bzw. einen BD-Player nicht herum. Wer jetzt aber womöglich HD-Filmskes aus dem Internet welche wo selbst erstellt wurden schauen möchte UND eventuell nicht gleichzeitig den lokalen Stadtwerken die nächste Betriebsfeier sponsorn möchte wird vielleicht schon mit dem Gedanken an einen “Network Media Tank Player” gespielt haben. Und selbst wenn nicht: Ich hab’s jedenfalls. ;)

tt-110-a_produkt

Welchen denn?

Meine Wahl ist auf den TT-110-A mit dem obligatorischen Sigma-Chipsatz gefallen, in erster Linie weil billiger wie das Original (Popcorn Hour 110-A) und in zweiter Linie wegen des doch irgendwie hübscheren Designs – und vielleicht auch weil man beim NMT TT-110-A relativ einfach die originale PCH-Firmware flashen und somit dann auch alle Apps und Firmware-Updates der “echten Kiste” nutzen kann. SATA, USB 2.0, HDMI, YUV und alles andere vorstellbare sind als Anschlussmöglichkeiten vorhanden, also ein weiterer Kaufgrund oder wenigstens als halbwegs brauchbare Rechtfertigung zu gebrauchen. ;)

Beschaffung leicht gemacht

Google ist dein Freund. Billigster Anbieter war die Fa. DealCat aus Bergisch Gladbach mit dem Preis von EUR 219,90 (zzgl. Porto/Verpackung) im Online-Shop, also zwar günstiger wie ein PCH aber immer noch ‘ne Spur zu kostenintensiv für mein restliches April-Budget. Witzigerweise hat aber der gleiche Laden bei eBay einige Angebote platziert, und dort sogar einige gewöhnliche Auktionen ohne Sofortkauf-Gebimsel. Geschickt geboten sind hier sogar noch Schnäppchen möglich, jedenfalls bin ich mit dem “erzielten” Kaufpreis von knapp EUR 160,- absolut zufrieden. ;)

Ausgepackt, angeschlossen & geflucht

tt-110-a_offenNach zwei elendig langen Tagen hat mir die DPD-Fee mein Paket auf die Hausflurtreppen gelegt, so dass ich gestern Abend tatsächlich noch meinen Spieltrieb ein kleines Stück befriedigen konnte. Ausgepackt war schnell, angeschlossen an die vorhandene Peripherie ebenso – in Betrieb genommen leider nicht. Die mitgelieferte “Anleitung” (a/k/a 6 Seiten Faltblatt) hilft bei der Ersteinrichtung nicht wirklich weiter, so dass ich tatsächlich mit Google (ja, auch mein Freund) diverse Wikis durchstöbern musste um tatsächlich auf SMB/NFS-Freigaben zugreifen zu können bzw. AVIs auch Ton entlocken konnte – dicht gefolgt von der bereits beschriebenen Flasherei mit PCH-Firmware und anschließender Neuinstallation der “nötigen” Zusatzprogramme wie Torrent/Usenet-Client oder Netzradio.

Ich bin gespannt, genügend Bastelpotential besitzt der (die?) TT-110-A auf jeden Fall – ich werde weiterhin berichten. Langweilig wird’s wohl erst einmal nicht. ;)